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Heinz Alenfelder

DVD-PM: Datenschutzvereinigung kritisiert neue Regeln für Smart Meter und befürchtet Totalüberwachung beim Stromverbrauch

Derzeit behandelt der Deutsche Bundestag ein umfangreiches Gesetzespaket zur Änderung des Energierechts.[1] Dort ist in einem Art. 16 die Änderung des Messstellenbetriebsgesetzes geplant, die nach Ansicht der Deutschen Vereinigung für Datenschutz e.V. (DVD) für Verbraucher eine massive Gefährdung ihres Datenschutzes beim Einsatz von Smart Metern zur Folge hat.
Bisher ist vorgesehen, dass die bei Verbrauchern vor Ort installierten Smart-Meter-Gateways die Verbrauchsdaten zusammenfassen, bevor diese an die Netzbetreiber, Energieunternehmen sowie sonstige an der Stromversorgung beteiligte Stellen weitergegeben werden. So sind keine Rückschlüsse auf den konkreten aktuellen Stromverbrauch und damit auf das Nutzungsverhalten in der angeschlossenen Wohnung möglich.
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DVD-PM: Offener Brief: EU muss den hart erkämpften Schutz für digitale Menschenrechte bewahren!

Zusammen mit über 125 anderen nationalen, europäischen und auch weltweit aktiven zivilgesellschaftlichen Organisationen hat die Deutsche Vereinigung für Datenschutz e.V. (DVD) einen offenen Brief an die europäische Kommission unterzeichnet, in dem die EU-Kommission aufgefordert wird den fundamentalen Schutz digitaler Menschenrechte, der mit der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und weiteren europäischen Digitalgesetzen besteht, nicht aufzuweichen. Die Kommission verfolgt ihre Pläne mit einem sog. Omnibus-Gesetz, also einer Initiative, mit der eine Vielzahl von verschiedenen Regelungen gleichzeitig geändert werden.
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DVD-PM: Datenschutzvereinigung schockiert von „Reiche-Beratung“

Am 06.10.2025 veröffentlichte das Bundeswirtschaftsministerium (BMWE) ein von Ministerin Katharina Reiche bestelltes „Gutachten“ zur „Entbürokratisierung“. Darin fordern die vier Ökonomen Veronika Grimm, Justus Haucap, Stefan Kolev und Volker Wieland einen „grundlegenden Perspektivwechsel“ beim Datenschutz in Deutschland, hin zu „anderen Freiheitsrechten“ und hin zur Datennutzung.
Das andere Freiheitsrecht ist die Unternehmensfreiheit. Gefordert wird „mehr Markt, weniger Mikrosteuerung“. Entgegen jeglicher Realität wird behauptet, dass die Datenschutzsanktionen in der EU gegenüber Wirtschaftsunternehmen eine „abschreckende Wirkung auf Innovationen in der EU“ hätten. Besonders schlimm sei das „Gold-Plating“ durch deutsche Regulierung, das durch „systematische Übererfüllung von EU-Vorgaben“ zu „zusätzlicher Komplexität, höheren Kosten und Wettbewerbsnachteilen“ führen würde.
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DVD-PM: DANA 3/2025 – Schwerpunkt „Datenschutz in der Roulette-Koalition“

Das gerade erschienene Heft 3/2025 der Datenschutz Nachrichten (DANA), der Zeitschrift der Deutschen Vereinigung für Datenschutz e.V. (DVD), hat als Schwerpunkt das Thema „Datenschutz in der Roulette-Koalition“. Alle zum Datenschutz einschlägigen Passagen des Koalitionsvertrags 2025 von CDU/CSU & SPD werden in dieser Ausgabe dokumentiert und… Weiterlesen »DVD-PM: DANA 3/2025 – Schwerpunkt „Datenschutz in der Roulette-Koalition“

DANA 3/2025: Datenschutz in der Roulette-Koalition

Titelbild der DANA-Ausgabe 3/2025, Schwerpunktthema "Datenschutz in der Roulette-Koalition", zu sehen sind drei ineinander verschlungene Roulette-Runden mit einer Kugel

Die Ausgabe 3/2025 der Datenschutz-Nachrichten (DANA), die von der Deutschen Vereinigung für Datenschutz e.V. (DVD) herausgegeben werden, ist jetzt verfügbar. Der Themenschwerpunkt des Heftes ist „Datenschutz in der Roulette-Koalition“.

Das Inhaltsverzeichnis dieser Ausgabe können Sie hier als PDF-Datei herunterladen.

Editorial:

Datenschutz in der Roulette-Koalition, so lautet der Titel der vorliegenden DANA. Dieser Name wird ab und an für das Bündnis aus CDU/CSU und SPD genutzt, um zu zeigen, dass es keine große Koalition mehr ist. Aber eine Mehrheit ist eine Mehrheit, dieses Bündnis stellt die Bundesregierung.
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