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Willkommen bei der DVD

Menschenwürde, freie Entfaltung der Persönlichkeit und Selbstbestimmung brauchen guten Datenschutz. Als unabhängige Bürgerrechtsvereinigung setzen wir uns dafür ein, dass die moderne Datenverarbeitung von Behörden, Unternehmen und Organisationen unsere Grundrechte nicht gefährdet. Datenschutz ist Menschenrecht.

Über die DVD:

Die Deutsche Vereinigung für Datenschutz e.V. (DVD) nimmt seit ihrer Gründung 1977 als gemeinnütziger Verein die Interessen der verdateten BürgerInnen wahr. Die DVD sieht ihre Aufgabe vorrangig darin die Bevölkerung über Gefahren des Einsatzes elektronischer Datenverarbeitung und der möglichen Einschränkung des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung zu beraten und aufzuklären… weiterlesen >>


Die aktuelle Pressemitteilung:

Datenschützer: Registerkorrekturen müssen umgehend erfolgen
Die Deutsche Vereinigung für Datenschutz e.V. (DVD) macht auf ein umfangreiches Gutachten ihres Vorstandsmitglieds Thilo Weichert aufmerksam, in dem die seit August 2022 erfolgende Veröffentlichung von Daten des Vereins-, des Handels-, des Genossenschafts- und der Partnerschaftsregister unter www.handelsregister.de rechtlich hinterfragt wird.
Das Gutachten kommt zu dem Ergebnis, dass die derzeitige Preisgabe von personenbezogenen Daten von Vereinsvorständen und Vertretungsberechtigten von Unternehmen im Internet weitgehend nicht erforderlich und deshalb unzulässig ist. Sensible Angaben zur Geburt, zur Wohnung, zur Kontoverbindung oder gar Originalunterschriften können zum Identitätsdiebstahl und für sonstige kriminelle Machenschaften missbraucht werden.
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Aus der aktuellen DANA:

Der Bundesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, Kelber, sieht Datenschutz als Garant und Ermöglicher von Grundrechten und zeigt u.a. auf, wie der Datenschutz demokratische und pluralistische Strukturen gewährleisten kann.
Thilo Weichert betrachtet die digitalen Grundrechte im internationalen Kontext unter Hervorhebung der Digitalisierung und Achim Klabunde stellt in seinem Beitrag die historische Entwicklung der EU-Grundrechte dar. Sabine Leutheusser-Schnarrenberger schließlich betrachtet die Entwicklung in Deutschland und sieht das Volkszählungsurteil als „Zeitenwende“.
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Was wir mitgezeichnet haben:

Anfang September veröffentlichten die Nobelpreisträger von 2021, Maria Ressa und Dmitry Muratov, einen Aufruf zur „Bekämpfung der ´existenziellen Bedrohung` für die Demokratie durch das Geschäftsmodell von Big Tech“. Dieser 10 Punkte enthaltende Aufruf richtet sich an rechtsstaatliche Regierungen, an die Europäische Union sowie an die Vereinten Nationen. Ziel des Appells ist es, durch Maßnahmen zur Sicherung der Meinungs- und Pressefreiheit und des Datenschutzes die aktuellen Praktiken von BigTech-Unternehmen zu bekämpfen, die eine Bedrohung für demokratische Gesellschaften darstellen. Er weist darauf hin, dass das praktizierte Geschäftsmodell vieler BigTech-Unternehmen den demokratischen freiheitlichen Diskurs untergräbt. Der Aufruf wird von vielen weiteren Nobelpreisträgern, von Prominenten und von vielen Organisationen aus aller Welt unterstützt. Aus Deutschland findet der Aufruf Unterstützung durch die Deutsche Vereinigung für Datenschutz e.V. (DVD), durch Digitalcourage e.V. und Wikimedia.
Original-Aufruf in englischer Sprache
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